Beitrags-Archiv für die Kategory 'zum Zeitvertreib'

La Chair – Wir lieben Möbel

Donnerstag, 24. Februar 2011 19:41

Wenn wir uns in wenigen Worten beschreiben müssten, dann würde das wohl so klingen: Wir von La Chair sind fast immer gut gelaunt, trinken literweise Kaffee UND: Wir lieben Möbel!

Das äußert sich manchmal auf recht seltsame Weise, aber diese Geschichte wollen wir unseren Freunden nicht vorenthalten:

Es war mittags und geschäftiges Treiben herrschte rund um unseren Joyn Table. Alle redeten und wuselten durcheinander, während eine Kaffeetasse nach der anderen gefüllt wurde. So ist es fast immer bei uns, doch irgendetwas war dieses Mal anders:

Wie in Zeitlupe sah man eine der Tassen umkippen, die braune Flüssigkeit wanderte auf dem Tisch entlang, siegessicher in Richtung unserer orangefarbenen .03 Stühle von Vitra.

„Oh nein“, hörten wir es aus dem Hintergrund: Todesmutig stellte sich unsere Azubine zwischen den heißen Kaffee und unsere Stühle. „Heiß, heiß, heiß!!“, schrie sie, während ihre Hose wie ein Schwamm den frisch gebrühten Kaffee aufsog. Ohwei, die Arme. Aber so sind wir von La Chair: Wir lieben Möbel…

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Alltagshelden auf der Spur – neue Ausstellung auf dem Vitra Campus

Freitag, 20. August 2010 11:16

Sie halten zusammen, was auseinander fallen will. Sie ordnen, was sich chaotisch daneben benimmt. Sie schützen, wo Gefahren drohen und bringen Licht ins Dunkel. Die Rede ist von den kleinen aber unersetzbaren Helferchen, die uns tagtäglich das Leben leichter machen. Sozusagen unsere Helden des Alltags…;-)

Ob Büroklammer, Tacker oder Reißverschluss – es sind die kleinen Dinge, die uns das Leben erleichtern. Bemerkenswert: Auch über die Jahre hinweg sind sie allesamt im Kern doch unverändert geblieben. Farbe, Gewicht und vielleicht auch das Material haben sich freilich den aktuellen Trends angepasst….doch ein Teebeutel ist immer noch ein Teebeutel und ein Klebeband-Abroller funktioniert damals wie heute nach dem gleichen Prinzip. Selbst die Glühbirne hat ihre Renaissance durch die Energiesparlampe im Kern doch überstanden. Die meist wenig beachteten Helden sind ein Musterbeispiel für Nutzen und Nachhaltigkeit und glänzen durch ihre jahrelange Beständigkeit, effiziente Materialistik und ihrem enormen Gebrauchswert. Eben echte „Klassiker“. Selbst weltweit führende Unternehmen, wie bspw. die Melexis wissen: „Small things make the big difference!“

La Chair - UNISON - Agentur - kleine Helfer des Alltags

die kleinen Helfer des Alltags - auch bei uns immer gern gesehen ;-)

Soviel Begeisterung über die simplen aber genialen Erfindungen unserer Urahnen verleitet mich zu einem erneuten Besuch im Vitra Design Museum in Weil am Rhein.  Hier wird den Alltagshelden in Kooperation mit Hi-Cone 35 eine eigene Ausstellung mit Informationen zur Historie, Idealismus und Wirtschaftlichkeit gewidmet.

Vom 20.08.2010 – 19.09.2010 kann man „Heimliche Helden. Das Genie alltäglicher Dinge“ im Buckminster Fuller Dome auf dem VitraCampus in Weil am Rhein entdecken.

In diesem Sinne und mit einem Klebezettel im Terminkalender….;-)

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Suchst du noch, oder schiebst du schon?

Donnerstag, 12. August 2010 16:30

Der Sommer zeigt sich momentan von seiner eher herbstlichen Seite, was mich dazu veranlasst, bereits jetzt schon an die dunkle Jahreszeit zu denken und wie man sich diese an richtig verregneten Tagen noch verkürzen könnte…z.B. durch Möbelrücken oder neue Einrichtungsideen.

„Tapetenwechsel“ in den eigenen vier Wänden ist nicht nur ein schöner Zeitvertreib und Fitness zugleich, nein es hat auch allerhand mit Funktionalität, Raumnutzung und natürlich Design zu tun. Also begebe ich mich jetzt schon auf die Suche nach neuen Entwicklungen und Ideen fürs traute Heim. Von esoterischen Anwandlungen halte ich mich allerdings fern, denn laut Feng Shui ruft ein im Süden eines Zimmers abgelegter Papier- oder Zeitungsstapel schlechte Schwingungen hervor. Ich aber mag meinen wüsten Altpapierhaufen und er macht auch nur in dieser – dummerweise gen Süden ausgerichteten – Ecke meiner Wohnung Sinn.

Ausreichend Inspiration für Anordnungen, Raumaufteilungen und Farbkombinationen hole ich mir gern bei einem der vielen Besuche im VitraHaus in Weil am Rhein. Die letzte Visite auf dem VitraCampus liegt zwar schon ein wenig zurück, doch bereits Ende Mai stellte man hier die Produktneuheiten der Mailänder Messe 2010 vor. Und ich habe sie alle zur Probe gesessen: Den Lounge Chair in seiner neuen Interpretation, das Place Sofa mit den hochgezogenen Armlehnen und dem weicheren Bezugsstoff, die Eames Plastic Chairs mit Vollposter, das Suita-Sofa in seinen unterschiedlichsten Kombinationen, das Eames Plywood Mammut ;-), ja ich habe mir sogar Chairless umgeschnallt und ein Sitzwerkzeug ohne Sitz und Lehne probe-“gesessen“.

Eames Lounge Chair in der klassischen und neuen Version Eames Plastic Side Chair mit Vollpolster senf Eames Plastic Armchair mit Vollpolster basic dark Chairless - Sitzen ohne Sitz und Lehne Place Sofa mit weichem Polster und Armlehne

Über den neuen Lounge Chair sowie Chairless wurde bereits an anderer Stelle berichtet, über das Eames Mammut verliere ich demnächst noch ein paar liebe Worte und passend zum heutigen Thema wird im folgendem Blogpost über eine ganze Wohnlandschaft mit allem Pipapo berichtet: Dem Suita-Sofa von Antonio Citterio.

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„Es ist doch nur ein Stab mit Glühbirne!“

Freitag, 7. Mai 2010 14:08

Tagtäglich gehen bei uns Anfragen und Bestellungen zu Produkten aus unserem Online Shop ein. Das übliche Tagesgeschäft eben. Dennoch gibt es hin und wieder Menschen, an die man sich auch Wochen, Monate oder gar Jahre später noch erinnert, weil kurios, skurril oder einfach nur sehr einprägsam.

Potence von Jean Prouve, Vitra

Die Potence von Jean Provué: Auslöser eines Familiendramas

Entsetzte Gesichter am Mittagstisch: „Und die armen Kinder mussten wirklich im Dunkeln essen?“. Ich nicke und versuche, das Geschehene möglichst pädagogisch wertvoll zu schildern. Dass unsere Produkte einmal Auslöser eines Familien-Dramas sein würden, habe selbst ich nicht für möglich gehalten:

Ein wirklich sympathischer junger Mann wollte einst Licht in das kalte Dunkel seiner kleinen Familie bringen. Hoffnungsvoll wandte er sich an uns und fragte nach den wirtschaftlichen Belangen einer solchen Anschaffung. Bedrückt schluckte er zunächst den horrenden – und dennoch gerechtfertigten – Preis für das bisschen Erleuchtung, um im nächsten Versuch sogleich eine Feilscherei anzustiften. Über den Hersteller wurde gewettert, die Finanzkrise und die Konjunktur. Verbitterte Verständnislosigkeit.

„Es ist doch nur ein Stiel mit Birne!“, (Er – fast schon außer sich) – „Aber ein sehr Begehrter!“, (Ich – unberührt seiner Worte).

Dann zog er in seiner ganzen Verzweiflung das letzte Ass aus dem Ärmel und wimmerte ob seiner drei Kinder, die es bei diesen Konditionen sicher sehr schade fänden, wenn sie zu Weihnachten – zu dritt – nur einen Stiel mit Birne bekämen.

Besänftigend versuchte ich, einzulenken. Versicherte ihm, dass seine Kinder ganz glücklich verträumt am Weihnachtsbaume unter dem Stiel mit der Birne große Kulleraugen machen und ihrer Bescherung entgegensehen und die besinnliche Zeit im goldenen Widerscheine der genialen Leuchte genießen würden.

Der Familienvater gab sich Widerwillens geschlagen und nach einiger Zeit erreichte uns eine E-Mail aus Karlsruhe mit den dankbaren Worten:  „Zumindest haben wir nun demnächst Licht und finden das Weihnachtsessen und das Rumgestochere mit der Gabel im Dunkeln hat auch endlich sein Ende (die Kinder waren schon ganz verkratzt).“

Thema: Belux, Hersteller, zum Zeitvertreib | Kommentare (0) | Autor:

Ela, mach´s gut!

Mittwoch, 5. Mai 2010 14:29

In unserem Showroom, dem UNISON-Haus, tummelt sich  so Einiges an Möbeln, Leuchten und Accessoires. Mit der Zeit entwickelt man auch mal ganz eigene – gelegentlich auch emotionale – Verbindungen zu einem Designerstück. Und ja, in besonderen Fällen bekommen sie sogar Namen:

…und schon wieder reiße ich ein Aloeveratuch aus der Box und schniefe große Rotzblasen. Als sei das glückliche Familienheil aus Karlsruhe nicht schon Herzschmerz genug, habe ich mit den nächsten Tränen zu kämpfen.

Eames Elephant von Charles & Ray Eames

Alle lieben Ela

„Ey, man! Mach bloß keinen Mist!“ höre ich es entsetzt durch die Agentur rufen und traue meinen Augen nicht: Da wird Ela noch einmal über den Rüssel gestreichelt, ein letztes Abschiedsfoto gemacht und schon verschwindet der gutmütig kuschelige Kunststoff – Elephant von Ray & Charles Eames zwischen luftgepolsterten Quietschefolien. Ketzerisch lacht das Klebeabrollband, während es um den großen Karton gezogen wird. Ela soll schließlich sicher in Berlin ankommen. Hauptstadtluft ist´s also diesmal.

Zu kurz war die gemeinsame Zeit mit der freundlich dreinblickenden Elefantendame. Ela mit ihren markanten, überdimensional großen Ohren – sie dürfte so manches Kinder– und Elternherz höher schlagen lassen…da oben, in Berlin.
Mach´s gut, Ela!!!

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